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Pflanze · Malvengewächse

Eibisch

Eine traditionelle Heilpflanze mit noch höherem Schleimstoffgehalt als die verwandte <a href="/wissensschatz/lexikon/malve">Malve</a> – Wurzel und Blatt werden unterschiedlich genutzt. Wie bei der <a href="/wissensschatz/lexikon/malve">Malve</a> gilt: schleimstoffreiche Auszüge sind mikrobiell empfindlich und brauchen zügige Verarbeitung und zuverlässige Konservierung.

Botanische Einordnung

Der Eibisch (Althaea officinalis, Malvaceae, Malvengewächse) ist mit der Malve verwandt, aber deutlich schleimstoffreicher, besonders in der kräftigen Wurzel. Blüte, Blatt und Wurzel werden je nach Zweck unterschiedlich eingesetzt.

Wofür sie traditionell verwendet wird

Eibisch gilt traditionell als beruhigend, pflegend und feuchtigkeitsspendend – sein hoher Schleimstoffgehalt macht ihn zu einer der klassischen Pflanzen für Gesichtswasser, Haarpflege und Cremes bei empfindlicher oder gereizter Haut.

Passende Essenz-Verfahren

Für die Wurzel eignet sich ein Kaltauszug besonders gut: Kaltes statt heißes Wasser löst die Schleimstoffe schonend heraus, ohne sie durch Hitze zu verändern. Blüte und Blatt lassen sich zusätzlich als Aufguss oder Tinktur verarbeiten.

Worauf zu achten ist

Wie bei der Malve gilt: Schleimstoffreiche Auszüge sind mikrobiell empfindlich und sollten zügig weiterverarbeitet und zuverlässig konserviert werden.