Kennst Du aus dem Alltag
- frisch abgeriebene Zitronenschale
- eine Orange, die gerade geöffnet wird
- Spülmittel
Womit es verwechselt wird
Zitrisch wird mit sauer gleichgesetzt. Die Zitronensäure selbst ist gar nicht flüchtig – sie erreicht die Nase nie, man schmeckt sie nur. Wer an einem Glas Zitronensaft riecht, riecht deshalb fast nichts; das Aroma sitzt in der Schale. Zweitens landet Zitrus im Alltag unter fruchtig, verhält sich aber völlig anders: Es ist ungleich flüchtiger und nach spätestens einer Stunde weg, während fruchtige Rohstoffe noch tragen.
Wo die Rohstoffe sitzen
Zitrische Rohstoffe sind die flüchtigsten überhaupt – nach fünfzehn Minuten bis einer Stunde ist davon nichts mehr übrig. Bergamotte hält am längsten, Zitrone und Litsea am kürzesten.
Aufgabe in einer Mischung
Der Öffner. Zitrisch macht den ersten Eindruck hell und freundlich und nimmt schweren Basen die Wucht.
Wenn es zu viel wird
Nicht die Menge kippt, sondern das Verhältnis: Wer die Spitze zu breit anlegt, hat nach zwanzig Minuten ein Loch in der Mischung. Der Duft startet großartig und ist dann plötzlich weg. Das lässt sich nicht nachträglich reparieren – die Basis muss von Anfang an tragen.
Aufgefangen wird es von
Holzig · Balsamisch · Moschusartig