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Duftprodukt · Raumduft (Gerät)

Ultraschalldiffuser

Ein Ultraschalldiffuser verteilt Duft nicht chemisch gelöst, sondern rein physikalisch: Ein Gerät zerlegt eine Wasser-Öl-Mischung per Vibration in feinsten Nebel, der Duftöl-Tröpfchen in die Raumluft trägt.

Warum hier kein Rezept im klassischen Sinn entsteht

Ätherische Öle lösen sich nicht wirklich in Wasser – ohne Hilfsmittel schwimmen sie einfach obenauf. Ein Ultraschalldiffuser braucht deshalb keinen Löslichkeitsvermittler: Eine feine Membran im Gerät schwingt so schnell (Ultraschall), dass sie das Wasser-Öl-Gemisch in winzige Tröpfchen zerstäubt, die als kühler Nebel aus dem Gerät austreten. Genau deshalb ist dieses Produkt auch nicht lagerfähig – man mischt Wasser und einige Tropfen Duftöl direkt vor jeder Anwendung frisch im Gerät, statt einen Vorrat anzulegen.

Praxis

  • Destilliertes Wasser verwenden, damit sich kein Kalk im Gerät ablagert.
  • Füllmenge, Laufzeit und Reinigung richten sich nach der jeweiligen Geräteanleitung, nicht nach einem festen Rezept.
  • Da der Nebel eingeatmet wird, ist die Dosierung des ätherischen Öls besonders sorgfältig zu wählen.

Regulatorische Einordnung

Weil hier weder Hautkontakt noch ein klassisches Einatmen aus einer Sprühflasche vorliegt, wird ein Ultraschalldiffuser sicherheitstechnisch als eigene Kategorie geführt (Luftbeduftungssystem) – getrennt von Stäbchendiffusern oder Raumsprays, die jeweils eigene Grenzwerte haben.