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Pflanze · Hülsenfrüchtler

Süßholz

Enthält Glycyrrhizin und Flavonoide wie Liquiritin – gilt traditionell als beruhigend und ausgleichend im Hautbild, beliebter Zusatz in Beruhigungs- und Aufhellungsrezepturen. Verwendet wird die harte Wurzel, die für einen ergiebigen Auszug meist ausgekocht statt nur aufgegossen wird.

Botanische Einordnung

Süßholz (Glycyrrhiza glabra, Familie Fabaceae, Hülsenfrüchtler) wird über die Wurzel genutzt – ein festes, holziges Pflanzenmaterial, das anders als eine zarte Blüte oder ein Blatt eine andere Zubereitungstechnik verlangt.

Wofür sie traditionell verwendet wird

Süßholzwurzel gilt traditionell als beruhigend und ausgleichend für das Hautbild, mit den Flavonoiden Liquiritin und Liquiritigenin als bekanntesten Inhaltsstoffen neben dem namensgebenden Glycyrrhizin. Auch dies ist eine Erfahrungszuschreibung, keine geprüfte Wirkaussage dieser App.

Passende Essenz-Verfahren

Weil die Wurzel fest und holzig ist, ist ein kontrollierter Dekokt der bevorzugte wässrige Weg. Auch Aufguss und Wasser-Ethanol-Mazeration sind dokumentiert; daraus wird für einen privaten Ansatz weder eine feste Wirkstoffkonzentration noch eine Haltbarkeit abgeleitet.

Worauf zu achten ist

Glycyrrhizin ist der Stoff, der bei innerlicher oder hoher systemischer Aufnahme den Blutdruck und Kaliumhaushalt beeinflussen kann. Diese Hinweise werden nicht pauschal auf einen privaten äußerlichen Auszug übertragen. Individuelle Unverträglichkeit, hygienische Verarbeitung und die rezeptbezogene Konzentration bleiben dennoch zu prüfen.