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Seife · Fettgruppe

Schaumfett

Fette mit vielen kurzkettigen Fettsäuren, die schnell reichlich großblasigen Schaum geben und kräftig reinigen – als Ergänzung wertvoll, als Hauptbestandteil austrocknend.

Was dazugehört

In der App Kokosöl und Babassuöl. Beide sind reich an Laurinsäure, die eine schnell und kräftig schäumende Seife ergibt.

Wofür man sie braucht

Schaumfette sorgen für einen raschen, üppigen Schaum und tragen zur Härte bei. Ohne sie wirkt eine Seife träge.

Worauf zu achten ist

Schaumfette reinigen stark und können die Haut in größerer Menge austrocknen. Sie werden deshalb als Ergänzung eingesetzt, nicht als Basis. Eine Ausnahme ist die Salzseife: Dort verlangt die Regel bewusst überwiegend Schaumfette, weil das Salz den Schaum stark dämpft – und gleicht das mit einer sehr hohen Überfettung aus. Die Fettgruppen sind eine Orientierungshilfe, keine chemische Einteilung: Jedes Fett besteht aus mehreren Fettsäuren und wirkt deshalb immer auf mehrere Seifeneigenschaften zugleich. Die Gruppe nennt, wofür ein Fett in einer Rezeptur vor allem eingesetzt wird.