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Pflanze · Lippenblütler

Pfefferminze

Eine erfrischende, kühlende Pflanze für Sprays, Gesichtswasser und Kopfhautpflege – bekannt vor allem für ihren hohen Mentholgehalt. Im konzentrierten ätherischen Öl kann Menthol bei Säuglingen und Kleinkindern ernstzunehmende Atembeschwerden auslösen.

Botanische Einordnung

Die Pfefferminze (Mentha × piperita, Lamiaceae, Lippenblütler) ist eine natürliche Kreuzung aus Wasserminze und Grüner Minze – das Kreuzzeichen im botanischen Namen zeigt diesen hybriden Ursprung an. Verwendet werden Blatt und das gesamte oberirdische Kraut.

Wofür sie traditionell verwendet wird

Pfefferminze gilt traditionell als erfrischend, belebend und klärend – ihr charakteristischer, kühlender Effekt auf der Haut macht sie zu einer beliebten Zutat für Gesichts- und Kopfhautsprays sowie für als erfrischend gedachte Anwendungen bei warmem Wetter oder nach Sport.

Passende Essenz-Verfahren

Für ein Erfrischungsspray oder Gesichtswasser eignet sich ein Hydrolat oder ein einfacher Aufguss aus dem Blatt – beide gelten als besonders gut geeignete Zubereitungsarten für diese Pflanze.

Worauf zu achten ist

Das für die Kühlwirkung verantwortliche Menthol ist im konzentrierten ätherischen Öl in einer Menge enthalten, die bei Säuglingen und Kleinkindern ernstzunehmende Atembeschwerden auslösen kann – ein häufig genannter Vorbehalt, der vor allem das ätherische Öl selbst betrifft. Auch bei Erwachsenen sollte Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermieden werden.