Botanische Einordnung
Die Melisse (Melissa officinalis, Lamiaceae, Lippenblütler) verdankt ihren Gattungsnamen dem griechischen Wort für „Biene" – ihre Blüten sind bei Bienen und anderen Bestäubern sehr beliebt. Verwendet werden Blatt und das gesamte oberirdische Kraut, deren charakteristischer Zitronenduft beim Zerreiben der Blätter besonders deutlich hervortritt.
Wofür sie traditionell verwendet wird
Melisse gilt traditionell als beruhigend, ausgleichend und mild – Eigenschaften, die sie besonders für empfindliche Haut und entspannend gedachte Anwendungen wie Gesichtswasser oder Kompressen empfehlen. Unter den milden Pflanzen im Bestand gehört sie zu den am seltensten Unverträglichkeiten auslösenden.
Passende Essenz-Verfahren
Ein einfacher Aufguss oder ein Hydrolat aus dem Blatt genügt meist für die üblichen Anwendungen – beide gehören zu den für Melisse dokumentierten Zubereitungsarten und liefern ein mildes, gut verträgliches Ergebnis ohne aufwendige Ausstattung.
Worauf zu achten ist
Melisse gilt insgesamt als besonders gut verträglich; spezifische Vorsichtshinweise über die allgemeinen Grundsätze der Essenzherstellung hinaus sind für die milden Zubereitungsarten (Aufguss, Hydrolat) nicht bekannt.