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Pflanze · Malvengewächse

Linde

Eine klassische, honigartig duftende Blütenpflanze für beruhigende, ausgleichende Anwendungen – besonders beliebt als Aufguss. Lindenblüten sollten zeitnah nach der Ernte verarbeitet werden, da sie beim Lagern schnell an Duft und Wirkung verlieren.

Botanische Einordnung

Die Winterlinde (Tilia cordata, botanisch heute den Malvengewächsen zugeordnet) ist an ihren charakteristisch honigartig duftenden Blüten mit dem auffälligen Hochblatt erkennbar. Verwendet werden Blüte und Blatt.

Wofür sie traditionell verwendet wird

Linde gilt traditionell als beruhigend, ausgleichend und pflegend – ihre milde Duftnote und sanfte Wirkung machen sie zu einer beliebten Zutat für Gesichtswasser, Badezusätze und Kompressen, besonders für als beruhigend gedachte Anwendungen am Abend.

Passende Essenz-Verfahren

Ein einfacher Aufguss aus den Blüten ist die für Linde klassische und am häufigsten genutzte Zubereitung; ein Hydrolat liefert zusätzlich einen milden, gut hautverträglichen Wässrigauszug für Gesichtswasser und Sprays.

Worauf zu achten ist

Lindenblüten sollten zeitnah nach der Ernte verarbeitet werden, da sie beim Lagern schnell an Duft und damit auch an Wirkung verlieren.