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Pflanze · Korbblütler

Klette

Eine traditionelle Wurzelpflanze für Haut und Haar – Wurzel und Samen gelten als die fachlich interessantesten Pflanzenteile. Im ersten Wuchsjahr vor der Blüte lässt sich Klette leicht mit anderen großblättrigen Wildpflanzen verwechseln, eine sichere botanische Bestimmung ist beim Sammeln wichtig.

Botanische Einordnung

Die Große Klette (Arctium lappa, Asteraceae, Korbblütler) ist an ihren kugeligen, mit Widerhaken versehenen Fruchtständen (Kletten) erkennbar. Verwendet werden Blatt, die kräftige Pfahlwurzel und die Samen.

Wofür sie traditionell verwendet wird

Klette gilt traditionell als reinigend, pflegend und stärkend – vor allem die Wurzel hat einen festen Platz in Haarwasser- und Kopfhaut-Rezepturen, ergänzt durch Blatt und Samen für Tonika und Ölauszüge.

Passende Essenz-Verfahren

Aus der Wurzel lässt sich sowohl eine Tinktur als auch ein Ölauszug (Mazerat) herstellen; Blatt und Samen eignen sich zusätzlich für einen Aufguss. Die Wurzel gilt dabei als der ergiebigste Pflanzenteil.

Worauf zu achten ist

Beim Sammeln der Wurzel lohnt eine sichere botanische Bestimmung, da Klette in ihrem ersten Wuchsjahr (vor der Blüte) leicht mit anderen großblättrigen Wildpflanzen verwechselt werden kann.