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Pflanze · Johanniskrautgewächse

Johanniskraut

Bekannt für den leuchtend roten Ölauszug ("Rotöl") – mit einer wichtigen Einschränkung: Der farbgebende Pflanzenstoff Hypericin macht die Haut nach dem Auftragen vorübergehend lichtempfindlicher. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung danach meiden.

Botanische Einordnung

Johanniskraut (Hypericum perforatum, Hypericaceae, Johanniskrautgewächse) blüht intensiv gelb, meist um den Johannistag (24. Juni) herum – daher der deutsche Name. Verwendet werden Blüte und das gesamte oberirdische Kraut.

Wofür sie traditionell verwendet wird

Johanniskraut gilt traditionell als regenerierend, pflegend und stärkend und ist vor allem für seinen Ölauszug bekannt – einer der bekanntesten Ölauszüge der europäischen Kräuterkunde überhaupt, eingesetzt in Massageöl, Balsam und Salbe.

Passende Essenz-Verfahren

Der Ölauszug (Mazerat) ist die für Johanniskraut namensgebende Zubereitung: Die Blüten färben das Öl beim Auszug charakteristisch rot – daher der volkstümliche Name „Rotöl". Zusätzlich ist auch eine Tinktur aus Blüte und Kraut gebräuchlich.

Worauf zu achten ist

Der für die rote Farbe verantwortliche Pflanzenstoff Hypericin kann die Haut nach dem Auftragen vorübergehend lichtempfindlicher machen (Photosensibilisierung) – direkte, intensive Sonneneinstrahlung nach der Anwendung sollte deshalb gemieden werden. Dieser Hinweis gilt besonders für den konzentrierten Ölauszug.