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Duftcharakter · Holzig & Natur

Holzig

Trocken und warm, mit etwas Staubigem. Es ist der Geruch von geschnittenem Kernholz, nicht von Rinde oder fertigem Möbelstück. Zedernholz riecht nach angespitztem Bleistift, Sandelholz dagegen cremig-milchig und kaum nach dem, was man sich unter Holz vorstellt.

Kennst Du aus dem Alltag

  • ein frisch gesägtes Brett
  • Bleistiftspäne im Spitzer
  • eine warme Sauna

Womit es verwechselt wird

Holzig wird mit Räucherstäbchen verwechselt – das ist aber harzig. Und man erwartet den Geruch des Möbelstücks im Raum; der kommt vom Lack. Wer die Charaktere unterscheiden lernen will, riecht Zedernholzöl und Sandelholzöl nebeneinander: Beide heißen holzig und haben fast nichts gemeinsam.

Wo die Rohstoffe sitzen

Holzige Rohstoffe gehören zu den beständigsten – Zedernholz, Sandelholz und Guajakholz stehen einen Tag und länger. Kampferreiche Hölzer wie Ho-Holz sind die Ausnahme und deutlich flüchtiger.

Aufgabe in einer Mischung

Der Boden. Holzig gibt Halt, verlangsamt die Verflüchtigung der leichten Noten und macht, dass eine Mischung nicht verpufft.

Wenn es zu viel wird

Die Mischung wird staubig und leblos – es riecht nach Bleistiftspitzer statt nach Duft. Das ist einer der wenigen Fehler, die sich noch beheben lassen: Eine Zitrusspitze oder eine Blütennote öffnet den Ansatz nachträglich wieder.

Aufgefangen wird es von

Zitrisch · Blumig · Fruchtig