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Pflanze · Teestrauchgewächse

Grüntee

Reich an antioxidativen Catechinen (vor allem EGCG) – gilt traditionell als klärend und mild adstringierend, beliebt für Anti-Aging orientierte Gesichtswässer. Verwendet wird das unfermentierte Blatt, im Unterschied zum fermentierten Blatt für Schwarztee derselben Pflanze.

Botanische Einordnung

Grüntee stammt von Camellia sinensis (Familie Theaceae, Teestrauchgewächse) – verwendet wird das Blatt. Grün- und Schwarztee sind botanisch dieselbe Pflanze; der Unterschied entsteht ausschließlich durch die Verarbeitung (beim Grüntee bleibt die Fermentation aus).

Wofür sie traditionell verwendet wird

Grüntee gilt traditionell als antioxidativ und klärend, mit einem für Pflanzen ungewöhnlich hohen Gehalt an Catechinen – daher der feste Platz in Anti-Aging- und Klärungsrezepturen. Auch hier gilt: eine Erfahrungszuschreibung, keine geprüfte Wirkaussage.

Passende Essenz-Verfahren

Der klassische Aufguss (wie beim Teeaufguss) liefert einen catechinreichen wässrigen Auszug; eine Tinktur ergibt eine konzentriertere, länger haltbare Extraktion. Als Hydrolat ist Grüntee eher unüblich, weil die wirksamkeitstragenden Catechine kaum flüchtig sind und bei der Wasserdampfdestillation nicht ins Destillat übergehen.

Worauf zu achten ist

Neben Catechinen enthält das Blatt auch Koffein und Gerbstoffe; bei äußerer Anwendung ist das meist unproblematisch, ein sehr konzentrierter Auszug kann bei empfindlicher Haut durch die Gerbstoffe trotzdem reizend wirken. Ein privater Teeauszug ist nicht mit einem standardisierten Grüntee-Extrakt gleichzusetzen.