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Pflanze · Rosengewächse

Damaszener-Rose

Eine der klassischen Duft- und Hautpflegepflanzen überhaupt – gilt traditionell als ausgleichend, mild adstringierend und beruhigend, bekannt vor allem als Rosenwasser. Echtes Rosenöl hat eine extrem geringe Ausbeute; für den Heimgebrauch ist Hydrolat oder Mazerat der praktikable Weg, nicht die Destillation zu reinem Öl.

Botanische Einordnung

Die Damaszener-Rose (Rosa × damascena, Familie Rosaceae, Rosengewächse) ist eine Hybridrose, keine Wildrose – verwendet wird ausschließlich die Blüte, traditionell in den frühen Morgenstunden geerntet, wenn der Gehalt an Duftstoffen am höchsten liegt.

Wofür sie traditionell verwendet wird

Rosenblüten gelten traditionell als hautberuhigend, ausgleichend und mild adstringierend – daher ihr fester Platz in Gesichtswasser- und Pflegeölrezepturen. Diese Zuschreibungen stammen aus langer Erfahrungsweitergabe, nicht aus einer geprüften Wirkaussage dieser App.

Passende Essenz-Verfahren

Als Hydrolat (Wasserdampfdestillation) liefert die Rose das klassische Rosenwasser; ein Ölmazerat ergibt ein pflegendes Rosenblütenöl, eine Tinktur einen konzentrierteren, haltbareren Auszug. Echtes ätherisches Rosenöl braucht dagegen sehr große Blütenmengen für sehr wenig Öl – für den Heimgebrauch bleiben Hydrolat, Mazerat und Tinktur die praktikablen Wege, nicht die Destillation zum reinen Öl.

Worauf zu achten ist

Für Rosengewächse ist keine so ausgeprägte Allergiegruppe wie bei Korbblütlern dokumentiert; wie bei jeder neuen Pflanze lohnt trotzdem ein erster Test in kleiner Menge. Private Hydrolate, Mazerate und Tinkturen sind keine standardisierten Extrakte, deshalb werden weder eine feste Wirkstärke noch eine Haltbarkeit aus der Pflanze allein abgeleitet.