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Pflanze · Korbblütler

Arnika

Eine sehr beliebte Mazeratpflanze für Massageöl, Salbe und Balsam – mit einer wichtigen Einschränkung: ausschließlich für unverletzte Haut vorgesehen, auf Wunden oder Schleimhäuten kann sie deutliche Reizungen auslösen. Als Korbblütler zusätzlich mit erhöhtem Allergiepotenzial.

Botanische Einordnung

Arnika (Arnica montana, Asteraceae, Korbblütler) wächst bevorzugt in Bergregionen und steht in vielen Ländern unter Naturschutz – Wildsammlung ist deshalb meist nicht zulässig, Anbau- oder Handelsware ist die übliche Quelle. Verwendet wird ausschließlich die Blüte.

Wofür sie traditionell verwendet wird

Arnika gilt traditionell als aktivierend, belebend und regenerierend und ist eine der bekanntesten und beliebtesten Pflanzen für Ölauszüge (Mazerate) – eingesetzt in Massageöl, Salbe und Balsam für beanspruchte Muskulatur und Gelenke.

Passende Essenz-Verfahren

Der Ölauszug (Mazerat) ist die für Arnika mit Abstand gebräuchlichste Zubereitung; zusätzlich ist eine Tinktur aus der Blüte üblich, meist stark verdünnt für die äußere Anwendung vorgesehen.

Worauf zu achten ist

Arnika-Zubereitungen sind ausschließlich für unverletzte, intakte Haut vorgesehen – auf offenen Wunden oder Schleimhäuten kann Arnika deutliche Reizungen auslösen. Die Pflanze zählt zudem zu den stärker allergieauslösenden Korbblütlern; bei bekannter Korbblütler-Allergie ist besondere Vorsicht angebracht. Eine innerliche Einnahme unverdünnter Zubereitungen ist nicht vorgesehen.